Entstehung & Geschichte

Das BVG – Orchester ist älter als die BVG selbst. Eine kleinere Musikgruppe, bestehend aus Betriebsangehörigen der Straßenbahn, existierte bereits seit 1890.

Die eigentliche Gründung des Orchesters fand 1902 statt, demselben Jahr, in dem die erste U – Bahn – Strecke Berlins eröffnet wurde. Alles begann mit einem Konzert vor der Direktion der Großen Berliner Straßenbahn, das die Direktion in so große Begeisterung versetzte, dass sie den Auftrag erteilte, baldmöglichst ein anhörenswertes Orchester zu formieren.

In der Folgezeit wurden namhafte Dirigenten unter Vertrag genommen, unter deren Leitung das Orchester in den folgenden Jahrzehnten ein beachtliches Niveau erlangte.

Nach dem zweiten Weltkrieg existierte bedingt durch die Teilung der Stadt nur noch bei der BVG in West – Berlin ein Orchester. Nach der Wende kamen aber bereits 1990 die ersten Musiker aus dem Ostteil der Stadt und aus dem Land Brandenburg in das Orchester.

Mittlerweile kommen die Musiker aus Bulgarien, England, Frankreich, Polen, Rumänien, Russland, Ukraine und der Slowakei, und alle engagieren sich mit ihrem großen Können. Bei uns ist die Integration hervorragend gelungen.

Im Jahr 1997 übernahm Jochen Süße die Leitung des Orchesters. Durch sein dirigentisches Können, seine intensiven Probenarbeit und sein Engagement ist es gelungen, das Orchester auf ein hohes Niveau zu bringen.

Beim internationalen Blasmusikfestival im Januar 2002 in Prag errang das BVG – Orchester den zweiten Platz

Durch seine abwechslungsreichen Programme, vom Barock bis zum Swing, hat sich das Orchester bei vielen unterschiedlichen Zuhörer-schichten Sympathien erspielt

Seit 2013 wird das BVG-Orchester von Yukari Ichimoto geleitet

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